Johanniskirche

Seitenansicht der Johanniskirche

Kurzinfo

  • 936 - 941 Bau der Johanniskirche
  • 941 erste urkundliche Erwähnung
  • 1207 Zerstörung bei einem Stadtbrand
  • 1238 Fertigstellung der wieder aufgebauten Kirche
  • 1524 Luther predigt in der Johanniskirche
  • 1945 Schwere Treffer bei einem Luftangriff
  • 1953 erste Aufräumarbeiten
  • nach 1990 Wiederaufbau
  • 1999 Einweihung
Öffnungszeiten

November bis Februar: 10.00 bis 17.00 Uhr
März bis Oktober: 10.00 bis 18.00 Uhr
Besichtigungen sind außer montags und an Tagen mit Veranstaltungen möglich.

Verwaltung

Johannisbergstraße 1
39104 Magdeburg
Tel: 0391 - 5934-450

Führungen

Führungen durch die Johanniskirche sind
- außer montags und an Tagen mit Veranstaltungen -
möglich. Bitte wenden Sie sich zur Termin- und Preisabsprache an die:

Touristeninformation Magdeburg (TIM)
Frau Mantzsch
Ernst-Reuter-Allee 12
Tel. 0391 8380-401 und -408
Fax 0391 8380-430
E-Mail: stadtfuehrung(dot)mantzsch(at)magdeburg-tourist(dot)de
- November bis März:
Mo.-Fr. 10.00 bis 18.00 Uhr / Sa. 10.00 bis 15.00 Uhr
- April bis Oktober:
Mo.-Fr. 10.00 bis 18.30 Uhr / Sa. 10.00 bis 16.00 Uhr

Geschichtliches

Zur Erbauung der Johanniskirche weiß man nicht viel. Nur soviel, dass ihr Fertigstellung zwischen 936 und 941 erfolgt sein muss. Auf jeden Fall ist sie in den Urkunden der damaligen Zeit das erste Mal am 21.April 941 erwähnt worden. Otto.I schenkte sie den Mönchen des Moritz-Klosters. Möglicherweise erfolgte unter Erzbischof Hartwig 1082 eine Neuerrichtung der Kirche.

Ansicht der JohanniskircheNachdem die Kirche 1188 bei einem Stadtbrand bereits beschädigt worden war, brannte sie bei einem neuerlichen Stadtbrand 1207 nieder. Man begann sofort wieder mit dem Aufbau und hatte sie bis 1238 fertig gestellt. Aber bereits 1 Jahr später beschädigte sie ein Großbrand schon wieder.

Am 27. Juli 1451 schlug ein Blitz in einen der beiden Türme ein. Alle beide Türme sowie ein drittel des Hauptschiffes wurden dabei zerstört. Wieder hergestellt wurde die Kirche in den beiden darauf folgenden Jahren. Im Jahr 1468 goss ein Meister Heinrich die Apostelglocke.

Nach dem Martin Luther am 26. Juni 1524 in der Johanniskirche predigte, wurde Magdeburg protestantisch.

Ein starker Orkan lies am 26. November 1630 einen der beiden  Türme auf das Hauptdach fallen. Der Dreißigjährige Krieg hinterließ auch seine Spuren. Große Teile Magdeburgs wurden dabei zerstört. Auch die Johanniskirche blieb nicht davon verschont.  Erst im Jahr 1641 begann man wieder mit dem Aufbau. Zunächst begann man eine Kollekte zu sammeln. Und neben der Kirche wurde eine provisorische Holzkirche errichtet. Das Richtfest wurde am 1. Februar 1644 gefeiert. Im Jahre 1648 gab es noch ein Taufbecken und ein Jahr später zwei Glocken.

1886 wurde westlich der Kirche in Erinnerung an die Predigt Martin Luthers das von Emil Hundrieser erstellte Lutherdenkmal eingeweiht.

Am 28. September 1944 erlitt die Johanniskirche bei einem alliierten Luftangriff fünf schwere Treffer, und beim großen Luftangriff auf die Magdeburger Innenstadt am 16. Januar 1945 wurde die Johanniskirche erneut schwer getroffen. Es blieben lediglich die Außenmauern und Reste der Türme stehen. So blieb die Kirchenreste stehen bis 1953. Dann begannen erste Aufräumarbeiten. Die Vorhalle bekam ein Flachdach und der Nordturm wurde wieder aufgebaut. Allerdings wurde die Kirchenruine nachdem 1961 die  Vorhalle gesperrt werden musste, 1968 der Stadt Magdeburg geschenkt. Im Zuge der Wiedervereinigung hat man das Kuratorium für den Wiederaufbau der Johanniskirche gegründet welches dann den Wiederaufbau der Johanniskirche in seine Hände nahm. Nach den verschiedensten Arbeiten zum Wiederaufbau konnte die Johanniskirche am 2. Oktober 1999 eingeweiht werden.

Heute wird sie als Eventkirche genutzt. Die MVGM GmbH verwaltet die Johanniskirche und führt selbst zahlreiche Veranstaltungen in ihr durch. Man kann innerhalb der Öffnungszeiten die Kirche betreten und sogar auf den Südturm, auf dem man einen wunderbaren Ausblick hat.  

Anfahrt

Die Johanniskirche steht gegenüber des Allee-Centers an der Strombrücke. Das lässt sie auch einfach finden.
Mit dem Pkw kommen Sie über den Magdeburger Ring und fahren Richtung Hauptbahnhof ab. Jedoch lassen Sie auf der Ernst-Reuter-Allee den Bahnhof rechts liegen. Über zwei Kreuzungen gerade aus drüber, dann liegt auf der rechten Seite schon das Allee-Center und weiter vorne die Johanniskirche zur Linken. Zum Parken haben Sie zwei Möglichkeiten. Für beide müssen Sie an der nächsten Kreuzung links und sofort wieder rechts. Jetzt ist rechts ein Parkplatz, oder nach dem Parkplatz rechts in die Tiefgarage des Allee-Centers.
Da die Johanniskirche so zentral liegt, kommen fast alle Straßenbahnen dort vorbei. Sie können sich in die Linien 1, 2, 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 setzen, wobei sie mit der 4 und der 6 beim Allee-Center direkt halten die anderen halten beim Karstadt und man kommt über den Marktplatz direkt zur Kirche.

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